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Thomas Franke Sportblogger, Ausbilder (AEVO / BBiG) für Sport- und Fitnesskaufleute, Sportblogger Thomas Franke internationaler Sportblogger

Dipl.-Betriebswirt (FH) Blogger, Ausbilder (AEVO / BBiG) für den Sportbereich, ehemaliger Amateurringer, Ringercoach und Football Defense Lineman (Tackle),
seit Mai 2016 Student an der Google Publisher University
https://support.google.com/dfp_premium/answer/6049351?hl=de


Sonntag, 15. März 2015

Sensibilität und ein wenig Raubeinigkeit: Sportblogger Thomas Franke über seine Zeit als Amateurringer

Thomas Franke der internationale Sportblogger aus Kiel Gaardenauf Google+

Foto


Der Ringer mit dem Ohrenschützer im blauen Trikot, der bin ich in meiner aktiven Zeit auf der     Matte.  Von einem Badmintonspieler wurde ich nach dem Ringertraining einmal beiläufig gefragt, warum dieser Sport  für uns Ringkampfsportler  reizvoll ist.
Nun, die  Badmintonspieler trainierten  nach uns in  der Sporthalle , nach anfänglichen Berührungsängten, seitens der Badmintonspieler, lernten diese uns als äußerst umgängliche
und freundliche Sportkumpel kennen.
Guter und fairer Ringkampfsport auf der Matte ist eine Kombiation unterschiedlicher zum Teil
gegensätzlicher Faktoren:
  • 1. Sensibilität
  • 2. eine milde Raubeinigkeit und  eine gewisse  körperliche Robustheit
  • 3. eine große Offenheit gegenüber anderen Menschen
  • 4. Keine Ängste vor unmittelbarem robusten Körperkontakt
  • 5. Einfühlungsvermögen
  • 6. faires Verhalten
  • 7. strategisches und taktisches Denkvermögen, ähnlich  wie beim Schachspiel
  • 8. regelorientiertes Denken
  • 9. ausgeprägte nonverbale Kommunikationsfähigkeit
  •  
  • 10. die Umsetzung  von Kraft und Geschicklichkeit
  • 11. Der Umstand, dass es sich um einen kleinen, fairen und freundschaftlichen Kampf unter   
  •       Partnern handelt
  • 12. partnerschaftliches Verhalten
  •  
  • Die Mischung dieser Faktoren macht den Reiz des Ringkampfsports aus.
 Ringkampfsportler  sind ausgeprägte Individualisten in einem Zweikampfsport,  daher ist es beim Training möglich auf den jeweiligen  Trainingspartner  einzugehen, um unnötige Härten in der
sportlichen Auseinandersetzung zu vermeiden.
Im Unterschied zu Mannschaftssportarten, die der Autor aus seiner Zeit als Lineman im
American Football kennt, fehlt im Ringkampfsport der freundschaftliche  kollektive Druck
aus der Mannschaftscrew.
Aus diesem  Grunde ist der Ringkampfsport, ebenso wie die Budosportarten (z.B. Judo, Karate)
oder der Tauchsport,  gut geeignet zur Integration von Menschen mit Körperbehinderungen.
Ist der Ringkampfsport, nun  nur etwas für ganz harte Jungs ? Die Antwort durch einen ehemaligen Ringerkumpel, der  Ringercrew in Preetz, an den Sportblogger  und ehemaligen Ringer
  Thomas Franke: "Es  kommt darauf an, wie Du mit Deiner  ausgeprägten Sensibilität umgehst..."  Sportblogger Thomas Franke hat die Erfahrung gemacht, dass das Ringertraining und auch Ringkämpfe mit Gegnern anderer Mannschaften, Ängste abbauen hilft und zu einer größeren psychischen und physischen Stabilität, bei sich steigernder Offenheit gegenüber anderen Menschen
und  anderen Kulturen führt.
 
Nicht brutal, aber ein wenig raubeinig geht es auf der Matte zu.......


















Leistungsorientierung in der Ligamannschaft oder  Hobbysportgruppe im Sportverein  ?

Beide Konzeptionen haben sportlich, kulturell und sozial ihre Reize und sind absolut erlebnisorientiert.
Warum betreiben  Menschen Sport im Verein; weil diese Sportler/innen erlebnisorientiert sind.

Der Sportbverein FT Eiche in  Kiel bietet  u.a.  3 Tischtennismannschaften im Ligabetrieb,
von denen die  1. Mannschaft in der Oberliga spielt. In einer Ligamannschaft zu spielen ist
natürlich  Leistungssport.





Die FT Eiche bietet eine Hobbyfußballabteilung ohne Ligabetrieb, jedoch mit Freundschaftsspielen
gegen andere Fußballmannschaften ohne Ligabindung.



Beide Abteilungen haben von jüngeren Sportlern großen Zulauf;  die beiden Sportkulturen
erfüllen unterschiedliche Bedürfnisse der Menschen !

Vereinsportler/innen können nicht von ihrem Sport leben,  auch  nicht mit Sponsoring,
aus diesem Grund müssen  Sportler/innen eine hauptberuflichen Tätigkeit ausüben , um ihren
Lebensunterhalt zu verdienen.
Die Arbeitsbelastungen im Berufsleben steigen stetig an,  daher  ist eine Freizeitsport-
gruppe eine attraktive Alternative, um die geliebte Sportart auszuüben und den Spirit des
Sports zu spüren.
Der jeweilige Sportspirit ist je nach Sportart sehr unterschiedlich, für alle Sportarten gilt jedoch,
dass das Erleben des Sportspirits, eine  nicht ersetzbare sensuale Erfahrung ist.
Durch meine  aktive Zeit als Amateursportler, u.a.  als  Ringkampfsportler ( Freistilringer ) und
American  Footballspieler ( Lineman ),   hatte ich sehr schöne  Erlebnisse im Mannschaftssport und im  individuellen Kampfsport.
Die Sozialisation durch Sport,  wirkt stark erziehend und prägend, in einem positiven Sinn.
Fair Play, Hilfsbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit werden schwerpunktmäßig
trainiert und entwickelt.
Als Ausbilder und ehemaliger Ringercoach fallen mir diese  Charaktereigenschaften bei jungen
Menschen sofort auf !
Natürlich  beinhaltet der Sport auch den Wettbewerbsgedanken, diesem Bedürfnis  entspricht
der  Tischtennissport in  der    FT Eiche  , im Ligabetrieb.
Die sehr jungen Tischtennisspieler  in der Oberligamannchaft  gewinnen ihre Punktspiele aus der
Motivation heraus, für ihr multikulturelles Team die beste Leistung zu erbringen und in der Interaktion mit  den zeitweise bis zu  100 Zuschauern, den Sportspirit zu teilen.


  Dipl. -  Betriebswirt (FH) Thomas Franke, Thomas Fanke Sport & Consulting
 Ausbilder (AEVO / BBiG ) für Sport-  und  Fitnesskaufleute